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Die Mopsbande liebt
Kinder
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Seinerzeit, als unsere Bettina gerade fünf Jahre alt
gewesen ist, ist Vampy zu uns gekommen. Und er hat
unsere Erwartungen als kinderlieber Hund ganz und gar
erfüllt. Für Bettina ist er der vierbeinige Spiel- und
Kuschelgefährte geworden, den sie leider in unserem
Burli nie hatte. Und ich habe miterlebt, was in vielen
Hundebüchern über den Mops geschrieben wird. Nämlich,
dass er absolut geduldig ist und es sehr
unwahrscheinlich ist, dass von einem Mops eine Gefahr
für ein Kind ausgeht, da er sich zurückzieht, wenn es
ihm zuviel wird und er Ruhe haben möchte. Unsere Tochter
war immer sehr vernünftig und hat Vampy nie in
irgendeiner Weise geplagt. Aber ich möchte an dieser
Stelle darauf hinweisen, dass gerade bei einer Kindern
gegenüber so duldsamen Hunderasse die Eltern in der
Pflicht sind, darauf zu achten, dass der Mops
hundegerecht behandelt wird. |
Ich habe schon viele schöne Erlebnisse zwischen Kindern
aus dem Verwandten- und Freundeskreis und meiner
Mopsbande gehabt. |
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Besonders
die kleine Antonia imponierte durch ihren souveränen
Umgang mit der Mopsbande. Gerade mal etwa zwei Jahre alt
wollte sie die Möpse gerne füttern, setzte sich mit
einem Schälchen Trockenfutter zwischen die drei auf den
Boden und begann mit dem Verteilen. Dabei achtete sie
akurat darauf, dass sich keiner vordrängelte und keiner
zu kurz kam. Als hätte sie nie etwas anderes getan.
Allerdings versicherte mir ihre Mutter, dass sie
sonst keinen Kontakt zu Hunden hat. |
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Auch die kleine Annalena,
die mit knapp einem Jahr die Mopsbande kennen lernte,
saß selbstbewusst da und betrachtete die drei und griff nach ihnen. Robbenderweise versuchte sie auch, in
die Nähe der Möpse zu kommen. Für Annalena war es das
erste Zusammentreffen mit Hunden!
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Der vierjährige Robin freute
sich
kürzlich, die Möpse zu besuchen
und sie zu streicheln. |
Und wie verhalten sich die Möpse? Sie sind sehr
interessiert und geduldig und suchen die Nähe der Kinder. Ja, ich habe jedes Mal den Eindruck, dass sie
den Kontakt zu den kleinen Menschen regelrecht genießen.
Wenn es bei uns an der
Haustüre klingelt, gibt es - natürlich - großen
Mopsalarm. Und kommt dann Besuch herein, schäumt die
Freude der drei erst mal über und es gibt ein
stürmisches, lautes Mops-Hallo. Kinder, die Hunden gegenüber
vorsichtig sind, wären durch so eine
Begrüßung erst mal erschreckt. Wir sind deshalb dazu
übergegangen, dass wir die Mopsbande in solchen
Situationen in einem anderen Zimmer warten lassen, bis die Kinder auf der Kücheneckbank
sitzen. Dann lassen wir die
Möpse wieder herein und sie dürfen die erwachsenen Besucher
begrüßen. Und nur ein bisschen später freut sich die
Mopsbande, wieder mal Streicheleinheiten von Kinderhänden
einzuheimsen. |

Die Cousinen
Susanne, Bettina und Franziska
mit Atti |
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Des Öfteren habe ich schon
gehört oder gelesen, ein Mops sei ein Kinderersatz. Hm,
kann er das meiner Meinung nach sein?
Sicherlich erfüllt er das vielen Menschen zueigene
Bedürfnis, sich um ein kleines Wesen zu kümmern und
Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit zu geben und zu
erfahren. Vielleicht ähnlich der Fürsorge für ein
Kleinkind.
Aber damit hört sich für mich die Vergleichbarkeit
Kind-Mops schon auf.
Denn ein Mops (wie jeder andere Hund) entwickelt
sich naturgemäß ganz anders als ein Kind. Ein Kind wird den
Eltern im Laufe der Zeit ebenbürtig. Und, so man Glück
hat, können Eltern später auf Unterstützung durch
ihre Kinder zählen, wenn dies notwendig werden sollte.
Außerdem wachsen mit Kindern die Staatsbürger von morgen
heran. Damit erfüllen Eltern auch eine
volkswirtschaftliche Aufgabe. Da wird wohl keiner
widersprechen, dass diesen Anspruch die Haltung eines
Hundes nicht erfüllt.
Ich für meinen Teil weigere mich darum, Möpse als
Kinderersatz zu betrachten oder auch nur zu bezeichnen. |
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