Ein paar weitere Gedanken

Leider ist es unbestritten, dass viele Möpse Probleme haben. Einen Mops zu bekommen, der unter keinerlei rassetypischen Beschwerden zu leiden hat, ist bedauerlicherweise nicht selbstverständlich. Will man also einem Mops ein Zuhause geben, muss man auch bereit sein, diesen im Falle eines Falles bestmöglich zu versorgen und ihn mit Beeinträchtigungen, die nicht zu beheben sind, anzunehmen, wie er ist.

Eine Besonderheit des Mopses, die nicht unbedingt problematisch ist, ist seine Eigenheit, ständig Geräusche zu produzieren.  Beim Atmen, beim Schlafen, beim Spielen, vor Aufregung etc. Der eine weniger, der andere mehr. Ich finde diese Geräusche an sich nicht störend. Wenn ich aber an die Anormalität der Atemwege denke, durch die diese Geräusche hervorrufen werden und weiter an die Beschwerden und Leiden, die aus diesen Anormalien häufig folgen, dann gefallen mir diese Mopsgeräusche nicht.  Wer sich einen Hund wünscht, der geräuschlos atmet, für den ist ein Mops sicherlich nicht die richtige Hunderasse.

Inzwischen bin ich dahin gekommen, meine Liebe zur Rasse Mops zu beweisen, indem ich die rosarote Brille absetzte und aufgehört habe, kritiklos alte Lobeshymnen auf diese Rasse mitzusingen.
Ich wünschte mir, jeder Mopsfan würde für die geliebten Hunde nachdrücklich Gesundheit und Beschwerdefreiheit einfordern und diesem Wunsch mit seinem eigenen Verhalten auch Nachdruck verleihen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst zubereitetes Futter gekauften Fertigprodukten vorzuziehen ist. Da weiß ich, was meine Hunde fressen. Ich habe auch festgestellt, dass die Möpse mit Frischfutter weit weniger haaren und viel besser riechen. Pupse kennen wir kaum. Bei Vampy ist sogar im Laufe der Zeit der Zahnstein beträchtlich zurück gegangen.

Der Halter muss unbedingt darauf achten, dass sein Mops schlank ist und bleibt. Denn das Fett sitzt ja nicht nur außen auf den Rippen, sondern auch am Herz und an der Lunge und erschwert dadurch die Atmung. Ich kann nur raten, ausgiebige und regelmäßige Spaziergänge mit dem Mops zu machen. Denn die Möpse lieben die Gassirunden und sind in der Lage, mehrere Stunden zu wandern, so sie denn  Bewegung gewohnt sind. Und dann schlagen auch schöne Futterportionen nicht an.

 



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